Freundlicher mit sich selbst – stabiler im Alltag
Mindful Self-Compassion (MSC) lädt uns ein, die Stimme in uns, die oft so hart und kritisch ist, besser zu verstehen und ihr etwas Freundlicheres entgegenzusetzen. Nicht indem wir uns etwas schönreden, sondern indem wir lernen, in schwierigen Momenten innerlich bei uns zu bleiben: präsent, ehrlich und gleichzeitig wohltuend zugewandt.
Viele Menschen merken, dass genau in dieser Freundlichkeit eine Kraft liegt. Wenn wir uns nicht zusätzlich unter Druck setzen, sondern uns selbst wie einer guten Freundin oder einem guten Freund begegnen, entsteht Raum – für Entlastung, für Klarheit und für neue Energie.
Mir ist wichtig, dass Mitgefühl mit sich selbst leicht erfahrbar wird. Keine großen „Techniken“, kein Erfolgsdruck. Sondern kleine Schritte, die man in den Alltag mitnehmen kann: einen Moment innehalten, sich eine freundliche Geste schenken, den Körper spüren, wenn es stressig wird. So wächst allmählich eine innere Haltung, die trägt.
Das Achtsamkeitstraining – kompakt, alltagstauglich, gut integrierbar und bietet hierzu eine wesentliche Grundlage: Es erinnert uns daran, dass wir nicht perfekt sein müssen, um gut für uns sorgen zu können.